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Elon Musk zieht Wettbewerbsklage gegen Apple zurück

Elon Musk hat seine Wettbewerbsklage gegen Apple fallen gelassen. Verschiedene Medienberichte bestätigen den Rückzug der Klage im Kontext von Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz.

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Die Zeit Authority 91

Elon Musk nimmt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, zurück. Der Techunternehmer hatte den iPhone-Konzern sowie den ChatGPT-Erfinder OpenAI vor gut einem Jahr vor Gericht gebracht. Musks Behauptung lautete damals, Apple behindere andere Chatbots wie seine Software Grok , um ChatGPT einen Vorteil zu verschaffen.

Aus Gerichtsunterlagen geht nun hervor, dass die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt wurden – ohne Details dazu, auf welche Weise. Die Klage gegen OpenAI bleibe aber bestehen. Musk, der einst ein früher Investor bei dem ChatGPT-Entwickler war, streitet sich seit Jahren mit OpenAI-Chef Sam Altman.

Unter anderem warf er ihm vor Gericht vor, das ursprünglich als gemeinnützige Organisation angelegte OpenAI widerrechtlich in eine auf Profit ausgerichtete Firma umgewandelt und davon profitiert zu haben. Geschworene in Kalifornien entschieden in dem Prozess jedoch gegen Musk . Musks Vorwürfe gegen Apple gingen auf eine Kooperation des Konzerns mit OpenAI zurück, die Apple 2024 vorgestellt hatte.

Dabei können Nutzer von iPhones und anderen Geräten Anfragen, die die hauseigene Sprachassistentin Siri nicht beantworten kann, an ChatGPT weiterreichen. Kürzlich führte Apple in den USA eine neue Version von Siri ein, die mithilfe künstlicher Intelligenz verbessert wurde. Sie wurde bei Apple selbst entwickelt, Googles KI-Modell Gemini diente dabei als Basis für einige Funktionen.

Musk erhob Monopolvorwurf Musk, der seither zum ersten Billionär der Welt wurde, führte bei seiner Klage an, Apple sei ein Monopolist im Smartphone-Markt in den USA mit einem Anteil von 65 Prozent, und OpenAI halte ein Monopol bei KI-Chatbots mit 80 Prozent. Er warf ihnen wettbewerbswidriges Verhalten vor.

Ziel der Klage war neben Schadenersatz ein Verbot der Kooperation. Zum Zeitpunkt der Klage stand Grok frisch in der Kritik: Musks Chatbot hatte mit antisemitischen Äußerungen und Lob für Adolf Hitler für einen Eklat gesorgt. Musks KI-Firma xAI führte dies auf einen Programmierfehler zurück.

Inzwischen ließ der Techmilliardär xAI in seiner Weltraumfirma SpaceX aufgehen.

↗ Read the original at Die Zeit

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Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen - FAZ

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