Gefängnischef in Tennessee tritt nach gescheiterter Hinrichtung zurück
Nach einer gescheiterten Hinrichtung in Tennessee ist der Leiter der Gefängnisbehörde zurückgetreten. Eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet.
First reported 3 hours ago · latest update 1 hour agoDer Leiter der Strafvollzugsbehörde des US-Bundesstaats Tennessee hat nach der gescheiterten Hinrichtung der US-Amerikanerin Christa Pike per Giftspritze die Verantwortung übernommen und ist zurückgetreten. Frank Strada werde das Amt noch in diesem Monat niederlegen, gab Gouverneur Bill Lee bekannt.
Strada erklärte, sein Rückzug sei »im besten Interesse der Bevölkerung von Tennessee«, während eine unabhängige Untersuchung klären soll, warum es zu dem beispiellosen Vorgang gekommen sei. Wer das Amt übergangsweise übernehme, solle zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Bisher keine Erklärung für »verstörenden Vorgang« Pike sollte am vergangenen Mittwoch (Ortszeit) hingerichtet werden, überlebte allerdings zwei Giftspritzen . Sie wurde schließlich in eine Klinik eingeliefert. Die 50-Jährige war nach Angaben ihrer Anwälte zuletzt weiter bewusstlos und an ein Beatmungsgerät angeschlossen.
Tennessee hat bislang nicht erklären können, warum Pike trotz zweier Dosen des vorgesehenen Medikaments Pentobarbital überlebte. Gouverneur Bill Lee sprach von einem »zutiefst verstörenden Vorgang« und setzte weitere Hinrichtungen aus. Der Fall, der weltweit Aufsehen ausgelöst hat, hat eine hitzige Debatte um die Todesstrafe und die Art der Vollstreckung ausgelöst.
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Hinrichtung in Tennessee: Gefängnischef tritt nach gescheiterter Hinrichtung zurück - DIE ZEIT
Hinrichtung in Tennessee: Gefängnischef tritt nach gescheiterter Hinrichtung zurück DIE ZEIT
1 hour agoGefängnischef tritt nach gescheiterter Hinrichtung zurück - faz.net
Gefängnischef tritt nach gescheiterter Hinrichtung zurück faz.net
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